WordPress: Die Schattenseiten

Bildungskurs: Warum Marktführerschaft nicht gleich Qualität bedeutet

Die Architektur-Falle

WordPress wurde 2003 als Blogging-Plattform konzipiert. Heute wird es für alles missbraucht – von E-Commerce bis hin zu komplexen Portalen. Diese Altlasten führen zu massiven Problemen.

Sicherheitslücken

Über 90% der Sicherheitslücken stammen von Plugins und Themes. Da jeder Code beisteuern kann, entstehen oft Hintertüren für SQL-Injections und Cross-Site Scripting (XSS).

Performance-Bloat

WordPress lädt oft hunderte Skripte, die gar nicht benötigt werden. Das führt zu langsamen Ladezeiten (TTFB) und einer schlechten User Experience ohne massives Caching.

Update-Hölle

Ein Sicherheitsupdate für das Core-System kann die Inkompatibilität eines kritischen Plugins verursachen. Die Wartung wird zum russischen Roulette.

Merke: Die Popularität von WordPress macht es zum Primärziel für automatisierte Bot-Angriffe. Jede WordPress-Seite wird täglich dutzende Male auf Standard-Lücken gescannt.

Die Anatomie eines Angriffs

Häufig nutzen Angreifer veraltete Plugins aus, um Administrator-Rechte zu erlangen. Da WordPress-Datenbanken oft standardmäßig das Präfix wp_ nutzen, sind sie leicht angreifbar.

Fazit für Entwickler